Link ist ein kleiner Junge, aufgewachsen auf der Insel Präludien. dort führt er zusammen mit seiner Großmutter und seiner Schwester Aril ein eher langweiliges ruhiges Leben.
Doch die Ruhe wird damit unterbrochen, dass ein riesiger Vogel über der Insel auftaucht und Aril entführt, Link beschließt sofort ihr zu folgen und schließt sich einer
Piratenbande an, deren Käpitän auch schon von dem Vogel erwischt wurde, dieser konnte sich allerdings befreien. Doch das es um weit mehr geht wie seine Schwester zu befreien
hätte Link nie geahnt, erst recht nicht das es ein ganzes Königreich zu retten gilt.
Design
Wind Waker ist der erste Teil der Zelda Reihe welcher mit der sogenannten Cel-Shading Grafik entwickelt wurde, dies führt unter anderem (zum Missfallen einiger Fans)
zu einem kindlicheren Erscheinungsstil. Leider nimmt dies dem Spiel auch die Ernsthaftigkeit und somit einen Teil des typischen Zelda Feelings. Die vielen verschiedenen Inseln die
man im Laufe des Spiels besucht unterscheiden sich dabei größtenteils gar nicht, grade einmal 12 der 49 Inseln heben sich besonders hervor, abgesehen von der Form
welche bei JEDER Insel verschieden ist. Die Dungeons sind interessant gestaltet aber reißen einen auch nicht vom Hocker, sehr schön azusehen sind sie trotzdem.
Lediglich die letzten Gebiete im Spiel muss ich wirklich loben, diese wurden sehr gut herübergebracht und die Atmosphäre wurde recht gut getroffen.
Sound
Der Soundtrack von Wind Waker ist ebenso untypisch für die Zelda-Reihe wie der Grafikstil, allerdings ist dieser recht gut gelungen.
Die Musik ist größtenteils eher friedlich und selbst in den Dungeons wirkt sie kaum bedrohlich, allerdings ist dies gar nicht so unpassend, da sich das Spiel eher
an eine jüngere Zielgruppe richtet. Leider wird dadurch keine sehr gute Atmosphäre aufgebaut, was dem Spiel leider auch zum Teil schadet. Die Soundeffekte dagegen
bieten relativ viel Abwechslung, denn sie sind in einer sehr großen Zahl vorhanden, wobei die meisten leider recht unpassend klingen. Trotzdem ist der Sound nicht zu
verachten und zumindest wenn man etwas friedliches möchte sehr gut geeignet.
Spielspaß
Der Spielspaß gehört zu den stärksten Punkten von Wind Waker, denn trotz der vielen genannten Mängel macht es wirklich Spaß, auch wenn es recht kurz ist.
Der Schwierigkeitsgrad ist nicht grade sehr niedrig, allerdings auch nicht zu hoch, daher sollten normale Spieler es recht schnell durchhaben.
Was den Spielspaß leider stark mindert ist das man den größten Teil des Spiels auf See damit beschäftigt ist zur nächsten Insel zu fahren, was das Spiel
nur unnötig lang zieht. Viel zu erleben gibt es auf dem Meer auch nicht abgesehen von einem gelegentlichen Krakenangriff oder angreifenden Haien,
leider sind die aber auch keinerlei Herausforderung.
Fazit
Insgesamt ist Wind Waker ein recht spannendes Spiel, welches allerdings viel zu kindisch gehalten ist. Der Spaßfaktor für ältere Spieler wird dadurch
vermutlich etwas gemindert. Zudem fehlt dadurch auch die Ernsthaftigkeit des Spiels, man kann es nicht, wie die anderen Teile der Reihe, als eine ernste
Geschichte ansehen. Als eine nette kleine Spielerei für zwischendurch ist das Spiel aber sehr empfehlenswert und auch wahre Zelda Fans sollten schon Spaß
daran finden, oder es zumindest einmal versuchen.